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Landschaftsmalerei (1): Spieglein, Spieglein...

Was ich eigentlich schon immer einmal lernen wollte, aber nie mit voller Motivation und Mut angepackt habe: Landschaften in Aquarell. Jahrelang war ein Kanal in meinen YouTube-Abonnements zu finden, den ich richtig toll fand. Es gibt dort sogar Schritt-für-Schritt-Tutorials, die es einem erleichtern bestimmte Motive zu meistern. Allerdings habe ich mir die trotzdem nicht so richtig zugetraut mit der Konsequenz, dass ich in dieser Hinsicht auch nie dazu lernte. 

 

Da ich hinter den Kulissen einiges in Arbeit habe, was erst einmal ruhen darf, dachte ich endlich, dass jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Und siehe da, Schlag auf Schlag entstehen neue Landschaften. Die lockere Art kommt mir auch entgegen, da ich mich dann nicht so sehr in Kleinigkeiten verrenne und mich eher auf die Farbgebung und die Technik konzentrieren kann. 

 

Herbstlicher Wasserfall

Dieses Motiv hat gleich drei Elemente, die ich noch nie in dieser Form mit Aquarell gemalt habe: Felsen im Vordergrund, Geäst als Spiegelung und der Wasserfall an sich. Es war total interessant, dass die Felsen mit einer alten Chipkarte geformt werden. Ich habe dafür meine alte Bahncard verwenden können. Manchmal ist es halt doch ein Glück, dass man keine Lust hatte, bestimmte Dinge sofort zu entsorgen. :)

 

Meeresgischt

Es war für mich total spannend, ob das Motiv am Ende so gut heraus kommt, dass man die Gischt als realistisch wahrnimmt. Sie wird im Malprozess mit Rubbelkrepp maskiert, damit das Weiß schön erhalten bleibt. Leider habe ich das Papier in der Strandregion zu stark angefeuchtet, dass sich das Papier in Konsequenz so sehr gewellt hat, dass sich eine unschöne Welle gebildet hat. Glücklicherweise fällt es im vollendeten Bild kaum noch auf.

 

Übrigens kann ich den englischsprachigen YouTube-Kanal von Paul Clark sehr empfehlen. Es gibt neben den Schritt-für-Schritt-Anleitungen auch einige Videos für Einsteiger, in denen auch Fragen zum Material beantwortet werden.