Aquarell und Zentangle im Juli und August

Auf meinem "Hahnemühle Britannia 300g Aquarellblock", den ich inzwischen sehr schätzen gelernt habe, sind in den letzten Wochen ein paar Übungen zu Farbverlauf und Schichttechnik entstanden. Bisher hatte ich nur Aquarellpapiere, welche eine deutliche Körnung oder zumindest eine feine Struktur aufwiesen. Der Britannia kommt mit satiniertem, fast glattem Papier daher. Das mag ich gerade sehr gerne, denn ich habe das Gefühl, dass die Farben darauf deutlich leuchtender sind. Außerdem eignet sich das Ergebnis meiner Meinung nach besser, um Scans anzufertigen.

 

Neben einer Geburtstagskarte mit Igelmotiv, dem Fesselballon über den Wolken und einigen Übungen zu Lichtspiegelungen im Wasser habe ich mit den beiden Waldbildern nochmals gesondert die Schichttechnik ausprobiert. Dabei wird perspektivisch gesehen von vorne nach hinten gemalt. Im Gegensatz dazu ist es normalerweise üblich, mit dem Hintergrund zu beginnen. Eine weitere Übung war, aus zufälligen Farbklecksen Figuren zu schaffen. Das hat sehr viel Spass gemacht und ist zu empfehlen, um zwischendurch mal einen freien Kopf zu bekommen.

 

Im Bereich Illustration habe ich eine Hochzeitskarte hinzugefügt, die ich innerhalb der Verwandtschaft verschenkt habe. Diese habe ich im Zentangle-Stil gestaltet und bewusst nicht koloriert. Ich bin immer noch sehr froh, dass mir die Verbindung der beiden Buchstaben im Zentrum so gut gelungen ist und sie sehr schön mit dem Muster harmoniert.

 

Letztendlich gibt es noch einen Neuzugang im Bereich Grafikdesign. Auf die Coverentwürfe für das fiktive Magazin "ZEN" bin ich besonders stolz, denn ich habe sie unter anderem mit dem Programm Scribus realisiert, welches für mich immer noch absolutes Neuland ist. 

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