Aquarell im Städtischen Rosengarten

Am Wochenende nahm ich  an einem Aquarellkurs teil, der diesmal im Rosengarten stattfand. Wir hatten wieder einmal unfassbares Glück mit dem Wetter, auch wenn zwischendurch ein kleiner sommerlicher Schauer auf uns herab tröpfelte. Gleich zu Anfang stieß ein älterer Herr zu unserer Gruppe hinzu. Er war wohl neugierig geworden, denn er unterrichtete viele Jahre junge Architekten im Zeichnen. Das war ganz nett, denn er hat ergänzend noch einiges zur ersten Herangehensweise beim Zeichnen erzählt. Außerdem riet er, den Radiergummi weg zu schmeißen und sich von der Vorstellung zu trennen, dass alles auf dem Blatt so sein müsste wie in Wirklichkeit ("Sonst könnte man ja gleich ein Foto hernehmen."). :-)

 

Viele Teilnehmerinnen entschieden sich für das Malen von Rosenblüten. Ich suchte mir ein einfacheres Motiv und fand sowohl die orangefarbenen Lilien, als auch ein paar lila blühende Clematis. Das Grün habe ich ausnahmsweise nicht aus dem Kasten genommen, sondern selbst angemischt. Die Staubgefäße der Lilen waren für mich schon etwas knifflig darzustellen. Da ich die Blütenblätter zunächst sehr zart koloriert hatte, konnte ich dann aber bei der unteren Blüte ein paar Staubgefäße weiß aussparen. Bei der oberen Blüte sind diese dann in einem dunkleren Orange aufgesetzt. 

 

In der Regenpause konnten wir uns in den Pavillon im Giftgarten zurückziehen, wo wir noch gezeigt bekamen, wie man Blätter aquarelliert. Die Bilder der Lilie und der Clematis gibt es wie immer in höherer Auflösung in der Galerie Aquarell zu sehen.