Aquarellkurs: Blüten und Landschaften nach Vorlage

Am letzten Wochenende fand wieder der Malkurs statt, den ich bereits vor einem Jahr belegt habe. Ich hatte mich im Vorfeld schon sehr darauf gefreut und hatte - ja, ich wiederhole mich - sehr viel Spaß. Die Zeit verflog dabei so schnell, dass ich kaum glauben kann, knappe elf Stunden in zwei Tagen mit Farben, Pinseln und Gleichgesinnten verbracht zu haben. Dass wir diesmal echte Blüten als Vorlage zur Verfügung gestellt bekamen, hat mir besonders gut gefallen. Das ist für mich noch eine größere Herausforderung und ich habe das Gefühl, dass ich damit am Besten meinen Sehsinn schulen kann. Wie immer begannen wir mit ein paar Aufwärmübungen (siehe Galerie Skizze und Collagen: Rote Blüten, Klecksfiguren, Aquarellkleckse).

 

Witzigerweise haben wir diesmal auch mit Rubbelkrepp gearbeitet, wo ich noch kurz vor Kursbeginn entschieden habe, diesen zu Hause zu lassen, da wir ihn bisher nie benutzt hatten. :-) Den "Schneezaun" werde ich bald nochmals malen, um den Himmel noch etwas besser hin zu bekommen. Vielleicht auch in kleinerem Format, um durch die schnelle Trocknungszeit nicht in Stress zu geraten. Alle Arbeiten vom Wochenende gibt es hier zu sehen: Galerie Aquarell (Anemonen, Margeriten, Winterzaun, Winterlandschaft).

 

Ansonsten warte ich gerade auf meine Postkarten, die ich von einigen meiner Aquarelle in den Druck gegeben habe. Ich bin schon sehr gespannt und hoffe, dass die Farben gut herauskommen. Ein bisschen Glück spielt da absolut mit, denn mit meinem Drucker zu Hause lassen sich keine guten Drucke reproduzieren. Das heißt, ich verlasse mich im Wesentlichen auf die Dateiansicht des PDFs am Bildschirm. Und jeder Grafikdesigner würde spätestens jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. :-) Des Weiteren arbeite ich nebenher an meinem neuen Projekt. Ob ich es umsetze, ist momentan noch unklar. Falls ja, wird es hier dazu auch bald mehr geben. Bis dahin liebe Grüße an alle!

 

 

Aquarellkurs im Dezember

Im Dezember hatte ich wieder sehr viel Spaß am Aquarellmalen. Das Wochenendseminar gefiel mir wieder richtig gut und die Zeit verging wie im Flug. Jedes Mal ist es so interessant, was die anderen Kursteilnehmer bei gleicher Aufgabenstellung auf das Papier bringen. Diesmal gab es beispielsweise eine Teilnehmerin, die sich bei der Farbwahl ausgelebt hat. Ich zähle mich selbst  zu denen, die noch eher "brav" malen, daher inspirieren mich solche Bilder dann umso mehr. Mir ist außerdem noch gut in Erinnerung, dass wir erklärt bekamen, wie man runde geometrische Gefäße darstellt und dass man den Pinsel - vor allem bei der Verlaufstechnik - ruhig komplett benutzen soll. Schließlich hat man ihn auch komplett bezahlt. :-) 

 

 

 

 

 

 

 

 

An diesem Wochenende haben wir einige kleine Übungen gemacht und im Anschluss nach Vorlagen gemalt. Eigentlich sah der Kurs vor, insbesondere Blüten, Pflanzen und Landschaften nach Vorlagen zu aquarellieren. Ich hatte aber noch eigene Fotos dabei und Lust, mich an einem Interieur zu versuchen, da ich das in dieser Technik noch nie gemacht habe. Also sind folgende Bilder entstanden:

  • Rosenstrauß
  • Wohnzimmer
  • Winterpfad

Wie immer gibt es diese in der Galerie Aquarell zu sehen.

 

Zentangle kombiniert mit Buntstiftzeichnung

Mit Zentangle habe ich in den vergangenen Jahren schon experimentiert. Das ist wirklich eine schöne Technik, um den Kopf frei zu bekommen. Außerdem muss man sich um die Farbgebung keine Gedanken machen und hat keine Wahl, als einmal zu Papier gebrachte Striche so wie sie sind stehen lassen zu müssen. Denn Vorzeichnungen und Radiergummis sind verboten. ;-)

 

Im September und Oktober hatte ich dann doch Lust auf ein bisschen Farbe, nachdem ich ein Video über räumliches Zeichnen mit Buntstiften gesehen hatte. Zudem überrollte mich eine kurze Phase, in der ich es entspannend fand, kleine runde Edelstein-Cabochons zu zeichnen. Zugegeben, bei der Zeichnung "Leben" (links neben diesem Text zu sehen), habe ich die Zentangle-Elemente dann doch teilweise vorgezeichnet. Keine Richtlinie ohne Ausnahme, oder? Die drei anderen Zeichnungen gibt es wie immer in der Galerie Illustration zu sehen.

Insekten auf Holz

Im September habe ich wenig gezeichnet. Der Herbst war einfach noch viel zu sonnig, als dass ich mich oft ins Nordzimmer zurückgezogen hätte. Ich wollte ja schon lange das Fotopotch-Medium ausprobieren und habe dann Illustrationen von Insekten vor Sonne und Mond auf Sperrholzplatten übertragen. Die Freistellung machte ich mit GIMP. Der erste Versuch ging schief. Zum einen hatte ich vergessen, die Bilder zu spiegeln, zum anderen hatte ich wohl nicht genug Medium aufgetragen, sodass beim Entfernen des Papiers kleine Fetzen der Zeichnung mit ab gingen. Mit dem zweiten Versuch war ich dann sehr zufrieden und das Holz ließ sich im Anschluss gut zu sägen. 

Illustrierter Spruchkalender 2018 und eine Karte zur Diamanthochzeit

Ich melde mich aus einer zweiwöchigen Urlaubspause zurück. In dieser Zeit habe ich kaum einen Zeichenstift in die Hand genommen, geschweige denn einen Pinsel geschwungen. Daher dachte ich, dass nun der perfekte Zeitpunkt wäre, weit Zurückliegendes nachzuholen.

 

Ende letzten Jahres illustrierte ich einen kleinen Spruchkalender für meine Eltern mit Sprüchen, die mir gefielen und die ich über das Jahr gesammelt hatte. Meine Mutter war nun so lieb und hat mir nachträglich alle Kalenderblätter abfotografiert, sodass ich sie jetzt hochladen kann. Beim Bearbeiten der Fotos habe ich total Lust bekommen, einen neuen Kalender für nächstes Jahr zu gestalten. :-)

 

Jetzt im Sommer habe ich außerdem eine Karte für eine Diamanthochzeit gestaltet. Es wurden dabei die klassische Motive Diamant und rote Rose gewünscht und es hat sehr viel Spass gemacht, dazu die Salztechnik auszuprobieren. Alle dreizehn Bilder gibt es wie immer hier zu sehen: Galerie Illustration.

Von urlaubsreifen Birnen und unendlichen Weiten

Ich komme in letzter Zeit nicht vom Aquarell weg. Beim Aufräumen fiel mir ein über Jahre verschollenes Aquarellheft  in die Hände. Ich hatte damals zu Studienzeiten Übungen daraus gemalt und irgendwie hat es mich gereizt, mich nochmals damit zu beschäftigen.

 

Der erste Streich war eine farbenfrohe Treppe. Es kostete mich unfassbare Überwindung, die Farben wie empfohlen direkt aus den Näpfchen zu nehmen. Immerhin konnte ich mich am überhängenden Strauch als Salzstreuerin versuchen, was wirklich gut geklappt hat. Diese Technik mag ich gerade ganz gern, weil das Ergebnis so überraschend ist und man den Effekt nicht im Voraus planen kann.

 

Der zweite Streich war eine Übung zu dreidimensionalen geometrischen Körpern. Eigentlich sollte man ein griechisches Dorf vor einem eher langweiligen blauen Himmel gestalten. Ich hatte schon damals nicht so viel Spaß an dem Bild, daher habe ich es thematisch etwas aufgemöbelt und eine futuristische Stadtansicht mit Sternenhimmel und Planeten kreiert. Mit Rubbelkrepp und Nass-in-Nass-Technik ist das fix gemacht und sieht doch recht realistisch aus. 

 

Zuletzt malte ich die Birne im Liegestuhl im Garten meiner Eltern, von der ich ein Foto gemacht hatte. Die Technik mit gestreutem Salz habe ich diesmal verwendet, um eine Grundlage für Lichtpunkte und zufällige Blüten im Vordergrund zu haben. Alle drei Bilder gibt es wie gewohnt hier zu sehen: Galerie Aquarell.

#4 Aquarellmalerei

Der "Montagsmalkurs" ist zu Ende und ich habe beschlossen gleich alle Übungsbilder online zu stellen (Galerie Aquarell). Wir malten an vier Nachmittagen Aquarell. Die vier Elemente waren dabei unser übergreifendes Thema:

  • Wasser: Wir lernten anhand bewegtem und ruhigem Wasser die Maskiertechnik mit Kerzenwachs und Ölkreide anzuwenden. Außerdem kam beim Malen des ruhigen Gewässers die Granuliertechnik zum Einsatz. Die war mir neu und ich bin sehr angetan vom Ergebnis, obwohl ich sie beim nächsten Mal besser auf rauem Aquarellpapier ausprobieren werde.
  • Erde: Ziel war es, Aquarellfarben zu mischen und Lasuren anzuwenden. Dabei wurden nach Belieben geometrische oder organische Formen gezeichnet und eingefärbt. Weitere Formen konnten nun darüber gelagert werden, um Farbmischungen auf dem Papier zu erzielen.
  • Feuer: Wir malten ein Feuer bei Tag und bei Nacht/ Dämmerung. Hierbei konnten wir ausprobieren, wie sich die Farben verhalten, je nachdem, ob man den Hintergrund anfeuchtet und in welcher Reihenfolge man ihn malt. 
  • Luft: Mit der Nass-in-Nass-Technik malten wir einen luftigen Hintergrund, bei dem alle Farben weich ineinander fließen. Die Blattadern der Blätter wurden dann mit Rubbelkrepp maskiert und mit derselben Technik farbig ausgefüllt. Nach Belieben konnte man Risse, Löcher oder kleine Wassertropfen hinzufügen.

 

Nebenbei gezeichnet und gemalt

In den letzten Monaten waren die weißen Wandflächen unseres Wohnzimmers doch zu dominant. Daher hatte ich überlegt ein etwas größeres Acrylbild zu malen, um das Zimmer wieder wohnlicher zu gestalten. Ich wollte unbedingt ein Naturmotiv, da wir viele Pflanzen dort stehen haben und wir Couchkissen mit pflanzlichem Dekor haben. Beim Durchblättern der Fotos vom letzten Jahr blieb ich dann an meinem Lieblingsmotiv vom letzten Urlaub an der Ostsee hängen. Es wurde im Gespensterwald aufgenommen und versprüht meiner Meinung nach schon eine fast karibische Urlaubsatmosphäre. Wenn auch die Palmen dazu fehlen. :-) 

 

In den letzten Monaten habe ich hin und wieder nebenbei gezeichnet und gemalt. Eine Skizze hier, eine Collage dort. Um etwas den Kopf frei zu bekommen, zeichnete ich unter anderem zwei Illustrationen und meine Holzpuppe. Auch diesmal habe ich alles fotografiert:

 

Aquarell im Städtischen Rosengarten

Am Wochenende nahm ich  an einem Aquarellkurs teil, der diesmal im Rosengarten stattfand. Wir hatten wieder einmal unfassbares Glück mit dem Wetter, auch wenn zwischendurch ein kleiner sommerlicher Schauer auf uns herab tröpfelte. Gleich zu Anfang stieß ein älterer Herr zu unserer Gruppe hinzu. Er war wohl neugierig geworden, denn er unterrichtete viele Jahre junge Architekten im Zeichnen. Das war ganz nett, denn er hat ergänzend noch einiges zur ersten Herangehensweise beim Zeichnen erzählt. Außerdem riet er, den Radiergummi weg zu schmeißen und sich von der Vorstellung zu trennen, dass alles auf dem Blatt so sein müsste wie in Wirklichkeit ("Sonst könnte man ja gleich ein Foto hernehmen."). :-)

 

Viele Teilnehmerinnen entschieden sich für das Malen von Rosenblüten. Ich suchte mir ein einfacheres Motiv und fand sowohl die orangefarbenen Lilien, als auch ein paar lila blühende Clematis. Das Grün habe ich ausnahmsweise nicht aus dem Kasten genommen, sondern selbst angemischt. Die Staubgefäße der Lilen waren für mich schon etwas knifflig darzustellen. Da ich die Blütenblätter zunächst sehr zart koloriert hatte, konnte ich dann aber bei der unteren Blüte ein paar Staubgefäße weiß aussparen. Bei der oberen Blüte sind diese dann in einem dunkleren Orange aufgesetzt. 

 

In der Regenpause konnten wir uns in den Pavillon im Giftgarten zurückziehen, wo wir noch gezeigt bekamen, wie man Blätter aquarelliert. Die Bilder der Lilie und der Clematis gibt es wie immer in höherer Auflösung in der Galerie Aquarell zu sehen.

Aquarell im Garten: Ebenböckhaus

Im Juni hatte ich das Glück, wieder einen Aquarellkurs mitmachen zu können. Diesmal fand er im Garten des Pasinger Ebenböckhauses statt und wir hatten tolles sommerliches Wetter, sodass wir mit Klapphockern draußen sitzen konnten. Nach zwei Zeichen- und Technikübungen suchten wir uns jeder ein interessantes Motiv.

 

Da ich so selten zum Malen von Architektur komme, entschied ich mich für eine Frontalansicht des Ebenböckhauses mit Teilen der akkurat zugeschnittenen Hecken und einer anderen Kursteilnehmerin im Vordergrund. Diese hatte eine spitz gefaltete Zeitung auf dem Kopf, um der prallen Sonne entgegen zu wirken. :-)

 

Die anderen Kursteilnehmerinnen entschieden sich unter anderem für einen eisernen Torbogen, eine Aloe-Pflanze im Topf, einen Schubkarren an der Hecke und ebenfalls für eine Ansicht des Hauses. Alle Bilder sind unter der Anleitung der Dozentin sehr gut geworden und ich hatte einen wirklich schönen erholsamen Tag. Weitere Aquarellbilder von mir gibt es in der Galerie Aquarell zu sehen.

#3 Acrylmalerei

Im Modul Acrylmalerei haben wir an vier Nachmittagen unterschiedliche Motive gemalt. Das Stilleben mit Obst war unser erstes Thema, bei dem wir neben der Komposition auch den Hintergrund nach eigenen Vorstellungen gestalteten. Auch wenn Motive mit Obst jetzt nicht unbedingt mein Favorit sind, hat es trotzdem Spass gemacht, die Früchte auf dem Blatt zu arrangieren, auf trockenem Ackerboden zu platzieren und mit Nebelschwaden zu umwölken.

 

An den nächsten Nachmittagen malten wir nach Vorlagen aus der Höhlenmalerei. Alle Übungsbilder sind in Erdtönen gehalten. Die Leinwand hatten wir bereits zuvor mit Strukturpaste und Sand vorbereitet, um einen strukturierten Malgrund zu erhalten. Der letzte Nachmittag drehte sich um Masken. Wir konnten uns dazu eine fotografische Vorlage wählen und das Motiv in Acryl umsetzen. Ich entschied mich schnell für eine gruselige afrikanische Maske mit Muscheln im Haar und auffälligem Bart. Daraus entwickelte sich dann eine von perlender Luft umgebene Wasserkreatur mit Tentakelbart und Seetang im Hintergrund. Nicht weniger gruselig. :-) Alle anderen Bilder habe ich auch in die Galerie Acryl hochgeladen.

#2 Pastellmalerei

Das Thema des zweiten Moduls des Kurses war die Pastellmalerei. So richtig anfreunden konnte ich mich bisher nicht mit dieser Technik, obwohl ich es ganz nett finde, dass die Pigmente der Pastellkreiden so leuchten und die Stimmung eines Bildes durch das Verwischen sehr weich und harmonisch sein kann. 

 

Im ersten Teil des Moduls zeichneten wir unterschiedliche in Falten gelegte Tücher und arbeiteten diese plastisch heraus. Im zweiten Teil erschufen wir Farbstimmungen mit weichen Übergängen in Himmel und Wasser und im dritten Teil zeichneten wir auf schwarzem Papier Blumen nach einer Vorlage. Erst im letzten Teil wurden alle gelernten Techniken zusammengefügt, um eine Landschaft zu malen. Alle Übungen des Moduls habe ich in die Galerie Pastell hochgeladen.

 

Ich bin ganz dankbar, etwas Neues über Pastellmalerei gelernt zu haben. Dennoch habe ich immer noch so meine Probleme damit. Zunächst einmal ist es eigentlich unmöglich, die fertigen Bilder so zu lagern, dass das Pigment an Ort und Stelle bleibt. Zwar gibt es Fixative, doch diese dürfen nur sparsam verwendet werden, da sie trotz schwacher Filmbildung die Farbgebung deutlich verändern können. Das musste ich leider auch bei meiner Frauenschuh-Zeichnung feststellen, als nach einem Schwall versprühtem Kunstharz die Farben um einige Nuancen dunkler erschienen. Zum anderen ist es aus diesen Gründen aufwändiger die Bilder zu Hause aufzuhängen, da man immer Bilderrahmen mit Passepartouts benötigt, damit genügend Freiraum zwischen Glas und Pigmenten besteht. 

 

 

#1 Bleistiftzeichnung

Im ersten Modul meines "Montagsmaler- Kurses" ging es um Zeichnung. Wir lernten zunächst anhand einer Übung die unterschiedlichen Härtegrade der Bleistifte kennen. Am darauffolgenden Nachmittag zeichneten wir Gräser und lernten, wie man Linien setzt und wie man Stängel oder schmale Blätter plastisch erscheinen lässt.

 

In der darauffolgenden Woche zeichneten wir geometrische Körper. Hierzu brachten wir eigene einfache Gegenstände mit in den Kurs. Wir lernten den körpereigenen Schatten zu setzen und vom Schlagschatten zu unterscheiden. Ich habe in diesem Zusammenhang erstmals davon gehört, dass man am besten verschiedene Tonwerte eines geometrischen Körpers - in der Regel drei unterschiedliche - auch mithilfe der Richtung der Schraffur betonen kann. Die Dozentin betonte, dass man die spezielle Struktur eines Körpers immer zum Schluss setzt und zwischen Schlagschatten und Körper eine hauchfeine weiße Linie freigelassen wird, um die beiden Flächen sichtbar und logisch zu trennen. Fotos der Übungszeichnungen gibt es in der Galerie Zeichnung.

Aquarell im Botanischen Garten

Die Malexkursion im Botanischen Garten hat mir sehr gut gefallen. Dank dem wunderbaren Sommerwetter konnten wir gut im Freiland aquarellieren. Ich habe wieder etwas dazu gelernt und fand es interessant zu sehen, wie die anderen Kursteilnehmer an bestimmte Motive heran gingen. Ich saß dann am Ende einige Stunden in der prallen Sonne bei der Heckenrose, weil ich es mir in den Kopf gesetzt hatte, die Pflanze von Nahem zu sehen. Trotzdem hat es sich gelohnt und ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Beim nächsten Aquarellkurs im Freien werde ich mir dann - wie alle anderen - auch eine extra Flasche Wasser mitnehmen. Dann muss ich nicht das Malwasser aus meiner Trinkflasche abzweigen. :-)

 

Derzeit läuft immer noch mein "Montagsmalkurs". Da ist bis heute auch einiges entstanden, was ich noch nicht fotografiert habe. Ich finde es gar nicht so trivial, die Fotografien von Zeichnungen so zu bearbeiten, dass sie mit minimalem Aufwand dem Original gerecht werden. Letztendlich habe ich einfach oft Schattenverläufe im Bild, die da nicht hin gehören. Mit Gimp kann ich zumindest einen relativ guten Weißabgleich machen, der den Grauschleier von den Farben nimmt. Ich dachte mir, dass ich die Zeichnungen und Bilder dann so nach und nach auf die Webseite stelle, damit sich der Arbeitsumfang etwas verteilt. Der genannte Malkurs teilt sich in vier Module, da bietet sich auch eine thematische Einteilung an. Das bedeutet, dass dann demnächst folgende Artikel mit zugehörigen Fotos in den Galerien online gehen werden:

  • Zeichnung mit Bleistift (Linie und Struktur, Schatten)
  • Pastellkreide (Faltenwurf und Landschaft)
  • Acrylmalerei (Stilleben und Höhlenmalerei)
  • Sonstiges gemalt im Juni

Aquarell Wochenendseminar

Ich habe kürzlich wieder einen Aquarellkurs belegt, der diesmal kompakt an einem Wochenende stattfand. Tatsächlich habe ich viel gelernt und neue Techniken ausprobiert. Die Dozentin war brillant, konnte gut erklären und hatte stets den Überblick über die unterschiedlich fortgeschrittenen Teilnehmer. Ich fand die Atmosphäre so richtig angenehm und habe mich daher sofort für nächstes Jahr, sowie für einen weiteren Kurs im Botanischen Garten angemeldet. 

 

Thematisch ging es darum nach Vorlagen zu aquarellieren. Hauptsächlich haben wir gelernt, wie man Blütenblätter mit der Verlaufstechnik malen kann. Außerdem haben wir freie Übungen zur Pinselführung, sowie zur Komposition gemacht. Am zweiten Tag lag der Schwerpunkt auf Landschaftsaquarell. Wir gestalteten Wolken mithilfe der Schwammtechnik und Gräser mit der Spritztechnik (leider habe ich noch keinen Schrägpinsel). Außerdem gab es gute Tipps zum Malen von Bäumen. So weiß ich jetzt, wie man sich das Blattwerk zurecht tupft und den Stamm plastisch gestaltet und welche Farbe man sich zu diesem Zweck zusammen mischen kann.  Wir bekamen zudem ein paar Probepapiere von Hahnemühle unterschiedlichster Qualität, um Vergleiche hinsichtlich der Farbbrillanz und Struktur zu machen.

Überblick über meine Malutensilien

 

Ich habe vorübergehend das Gästebuch und mein Kontaktformular deaktiviert. Über die letzten Monate habe ich erfolgreich jegliche Nachrichten und Benachrichtigungen bezüglich der neuen DSGVO ignoriert. Ich war mir bis vor kurzem sogar sicher, dass mich das Thema nicht betrifft. Warum? Weil ich diese Seite bewusst als private Seite konzipiert habe, auf der ich nicht die Absicht habe Daten zu sammeln oder auszuwerten. Im Wesentlichen möchte ich meiner Familie, Freunden und Bekannten eine Plattform bieten, auf der sie sich meine Bilder ansehen können. Letztendlich bin ich aber als Webseitenbetreiberin offenbar dennoch verpflichtet, Auskunft über die Handhabung privater Daten zu geben, die bei mir im Gästebuch oder über das Kontaktformular von Besuchern eingegeben werden. Bis ich eine passende Datenschutzerklärung formuliert habe, sind also diese beiden Bereiche meiner Webseite nicht verfügbar.

 

Ich konnte es mir natürlich nicht verkneifen die Webseite umzugestalten. Wenn ich schonmal am Bearbeiten bin, dann sollte sich auch optisch und inhaltlich etwas tun. Mit dem neuen Logo und der schlichten Gestaltung in Weiß, Schwarz und Grün bin ich sehr zufrieden. Artikel und Galerien haben nun mehr Raum in die Breite, was mir beim vorigen Design immer gefehlt hat. In der Rubrik "Kunst" gibt es jetzt eine Übersicht über meine Malutensilien. 

Nachgereicht im Januar

Endlich habe ich meine grafischen Arbeiten der letzten drei Monate hochgeladen. Da mir zwischendurch ein paar Scribus-Dateien kaputt gegangen sind und ich herzlich wenig Lust hatte diese zu rekonstruieren, habe ich das Update dann doch auf die lange Bank geschoben. 

 

Die letzten drei Wochen vor Weihnachten sind wie im Flug vergangen, da ich noch einen Aquarell-Kalender für 2018 als Weihnachtsgeschenk gestaltet habe. Nebenbei habe ich ein paar Weihnachtskarten selbst gemacht. Diese habe ich gleich mit hochgeladen. 

 

Die neuen Inhalte im Bereich Grafikdesign findet ihr hier, die Weihnachtskarten hier. Ich wünsche allen meinen wenigen aber treuen Besuchern ein frohes neues Jahr 2018.

Aquarell und Zentangle im Juli und August

Auf meinem "Hahnemühle Britannia 300g Aquarellblock", den ich inzwischen sehr schätzen gelernt habe, sind in den letzten Wochen ein paar Übungen zu Farbverlauf und Schichttechnik entstanden. Bisher hatte ich nur Aquarellpapiere, welche eine deutliche Körnung oder zumindest eine feine Struktur aufwiesen. Der Britannia kommt mit satiniertem, fast glattem Papier daher. Das mag ich gerade sehr gerne, denn ich habe das Gefühl, dass die Farben darauf deutlich leuchtender sind. Außerdem eignet sich das Ergebnis meiner Meinung nach besser, um Scans anzufertigen.

 

Neben einer Geburtstagskarte mit Igelmotiv, dem Fesselballon über den Wolken und einigen Übungen zu Lichtspiegelungen im Wasser habe ich mit den beiden Waldbildern nochmals gesondert die Schichttechnik ausprobiert. Dabei wird perspektivisch gesehen von vorne nach hinten gemalt. Im Gegensatz dazu ist es normalerweise üblich, mit dem Hintergrund zu beginnen. Eine weitere Übung war, aus zufälligen Farbklecksen Figuren zu schaffen. Das hat sehr viel Spass gemacht und ist zu empfehlen, um zwischendurch mal einen freien Kopf zu bekommen.

 

Im Bereich Illustration habe ich eine Hochzeitskarte hinzugefügt, die ich innerhalb der Verwandtschaft verschenkt habe. Diese habe ich im Zentangle-Stil gestaltet und bewusst nicht koloriert. Ich bin immer noch sehr froh, dass mir die Verbindung der beiden Buchstaben im Zentrum so gut gelungen ist und sie sehr schön mit dem Muster harmoniert.

 

Letztendlich gibt es noch einen Neuzugang im Bereich Grafikdesign. Auf die Coverentwürfe für das fiktive Magazin "ZEN" bin ich besonders stolz, denn ich habe sie unter anderem mit dem Programm Scribus realisiert, welches für mich immer noch absolutes Neuland ist. 

Polychromos im Juni

In den vergangenen Wochen konnte ich trotz Urlaub und Grafikdesign-Kurs ein bisschen zeichnen. Neben einigen typografischen Übungen, die ich zwischendurch gemacht habe, wurde ich mir wieder einmal meiner Polychromos von Faber-Castell bewusst. Eigentlich habe ich sie nur aus dem Schrank gezogen, um ein kleines Bild zu zeichnen, doch dann wurden drei daraus. Sie sind mir in diesem Monat die liebsten, da ich viele Stunden mit der Koloration verbracht und die Zeit sehr genossen habe.

 

Mit den Stiften habe ich im Übrigen bisher gute Erfahrungen gemacht. Sie sind sehr unempfindlich, wenn es um Minenbruch geht. Außerdem sind die Pigmente sehr schön kräftig und man kann eine große Bandbreite an Farbtönen mit nur einem Stift erzeugen. Ansonsten sind die Ergebnisse der letzten beiden Grafikdesign-Monate online, sowie ein paar kleine Illustrationen. Im Juli werde ich einiges über Layout und Editorialdesign lernen und bin schon sehr auf die nächste Aufgabe gespannt, die ich Anfang August dann auch hier zeigen kann.

Weit weg

Meditation

Bodenschatz


NEU: Grafikdesign

 

 

Ich habe mich entschieden, ein paar meiner Ergebnisse der Monatsaufgaben, welche ich im Zuge meines Grafikdesign-Kurses bearbeite, auf meine Website zu laden. Dafür gibt es seit heute eine eigene Galerie.