#2 Pastellmalerei

Das Thema des zweiten Moduls des Kurses war die Pastellmalerei. So richtig anfreunden konnte ich mich bisher nicht mit dieser Technik, obwohl ich es ganz nett finde, dass die Pigmente der Pastellkreiden so leuchten und die Stimmung eines Bildes durch das Verwischen sehr weich und harmonisch sein kann. 

 

Im ersten Teil des Moduls zeichneten wir unterschiedliche in Falten gelegte Tücher und arbeiteten diese plastisch heraus. Im zweiten Teil erschufen wir Farbstimmungen mit weichen Übergängen in Himmel und Wasser und im dritten Teil zeichneten wir auf schwarzem Papier Blumen nach einer Vorlage. Erst im letzten Teil wurden alle gelernten Techniken zusammengefügt, um eine Landschaft zu malen. Alle Übungen des Moduls habe ich in die Galerie Pastell hochgeladen.

 

Ich bin ganz dankbar, etwas Neues über Pastellmalerei gelernt zu haben. Dennoch habe ich immer noch so meine Probleme damit. Zunächst einmal ist es eigentlich unmöglich, die fertigen Bilder so zu lagern, dass das Pigment an Ort und Stelle bleibt. Zwar gibt es Fixative, doch diese dürfen nur sparsam verwendet werden, da sie trotz schwacher Filmbildung die Farbgebung deutlich verändern können. Das musste ich leider auch bei meiner Frauenschuh-Zeichnung feststellen, als nach einem Schwall versprühtem Kunstharz die Farben um einige Nuancen dunkler erschienen. Zum anderen ist es aus diesen Gründen aufwändiger die Bilder zu Hause aufzuhängen, da man immer Bilderrahmen mit Passepartouts benötigt, damit genügend Freiraum zwischen Glas und Pigmenten besteht.